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Allgemeine Eigenschaften

Allgemeine Eigenschaften

Die Wahl der Schläuche und Kupplungen in Kombination mit den Medien- und Verwendungsanforderungen.

  • Bestandteile von flüssigen oder gasförmigen Stoffen können physikalisch eindringen bzw. chemisch reagieren.
  • Chemische Einwirkung: Dadurch ändert sich die chemische Struktur des Schlauchwerkstoffes. Als Folge ändern sich dessen Eigenschaften (Beispiel: Weichmacher oder Alterungsschutzmittel werden ausgelaugt). Korrosion führt bei Metallarmaturen zu Undichtheiten.
  • Der zulässige Betriebsüber- bzw. unterdruck der Schlauchleitung darf nicht überschritten werden.
  • Die zulässige Betriebstemperatur darf in Abhängigkeit vom Medium nicht überschritten werden.
  • Bei Abrasion muss ein Verschleiss der Schlauchleitung einkalkuliert und kontrolliert werden.
  • Schlauchleitungen dürfen durch betriebliche Vorgänge nicht gefährlich aufgeladen werden.
  • Insbesondere wird bei einem Aufladungsrisiko gefordert, dass der elektrische Widerstand (gemessen über die Schlaucharmaturen an denLeitungsenden) den Wert von6Ω nicht überschreitendarf.
  • Bei Schläuchen mit der Kennzeichnung "Ω" wird obige Forderung bereits durch den Einsatz leitfähiger Werkstoffe erfüllt.
  • Bei Schläuchen mit der Kennzeichnung "M" wird die geforderte Leitfähigkeit durch die eingearbeitete "Kupferlitze(n)" sichergestellt, falls diese mit den Armaturen dauerhaft verbunden werden.

Professionelle Montage

  • Die Auswahl von Schlauch und Armatur müssen normgerecht und masslich aufeinander abgestimmt sein.
  • Die Montage von Schlaucharmaturen darf nur von Sachkundigen unter Beachtung der Montageanleitungen vorgenommen werden.

Richtige Lagerung

  • Gereinigt und trocken lagern.
  • Direkte Sonnen- oder UV- Einstrahlung vermeiden.
  • Spannungs- und knickfreie Aufbewahrung.
  • Temperaturen über 30°C und unter -20°C unbedingt vermeiden.

Richtige Installation

  • Schlauchleitungen müssen so eingebaut werden, dass sie jederzeit zugänglich sind, und in ihrer natürlichen Lage und Bewegung nicht behindert werden.
  • Tatsache ist, dass die Schlauchlänge unter Vakuum abnimmt. Die Länge und der Durchmesser ändern sich unter Druck. (Bei einem Kunststoffschlauch mit Spirale ohne Einsätze kann es bei zulässigem Arbeitsdruck zu einer Längenänderung von bis zu 40% kommen).
  • Schlauchleitungen dürfen grundsätzlich nicht auf Torsion, Zug und Stauchung beansprucht werden.
  • Schlauchleitungen dürfen nicht abknicken,insbesondere nicht hinter der Armatur.
  • Schlauchleitungen müssen vor mechanischen, thermischen oder chemischen externen Einwirkungen geschützt sein.
  • Überprüfen Sie den elektrischen Widerstand.

Aufzeichnung der Arbeitsweise in einem Benutzerhandbuch

Um Schlauchleitungen sicher betreiben zu können sind technische, organisatorische und persönliche Schutzmassnahmen durchzuführen. Vorrang haben stets technische und organisatorische Massnahmen. Lassen sich dadurch nicht alle Gefährdungen vermeiden, sind wirksame persönliche Schutzausrüstungen bereitzustellen und zu benutzen.

Regelmäßige Inspektionen

Schlauchleitungen sind von einem Sachkundigen zu prüfen vor der ersten Inbetriebnahme und in regelmässigen Abständen nach der ersten Inbetriebnahme (Chemikalienschläuche min.1 x Jahr / Dampfschläuche min.1 x Semester).

Wesentliche Bestandteile der Prüfungen sind:

  • Begutachtung des Zustandes:
  • Ausreichend gereinigt?
  • Prellungen, Knicke, Verzerrungen
  • Beschädigung der Innen- und / oder Außenwand
  • Schäden an den Kupplung
  • Schäden oder fehlende Dichtungen

Druck- und Dichtheitsprüfung:

  • Löcher, Lecks, Beulen, Beulen, Blasen, Verzerrungen
  • Unzulässige Längenausdehnung, Torsion
  • Undichte Baugruppe, undichte Kupplung
  • Prüfung der elektrischen Leitfähigkeit:
  • Messung des elektrischen Widerstands von "Ohm" - und "M" -Schläuchen

Notieren und notieren Sie die Testergebnisse:
Durch die Verwendung der obigen Richtlinien für die korrekte Verwendung von Schläuchen ist eine längere Lebensdauer der Schläuche möglich.

Quelle : BG Chemie Merkblatt T002 (ZH 1/134)

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